| Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. | ||
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Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Rheumatologen, liebe Freunde und Förderer der Rheumatologie,im Namen der rheumatologischen Fachgesellschaften begrüßen wir Sie ganz herzlich zum 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), der auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der 26. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie (DGORh) und der 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) und dieses Mal in Bochum im Herzen des Ruhrgebiets durchgeführt wird.
Mit über 5 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 4.435 km2 ist das Ruhrgebiet der größte Ballungsraum Deutschlands. Der ehemals für Bergbau und Schwerindustrie berühmte Kohlenpott hat sich in den letzten Jahrzehnten zur Metropole Ruhr gewandelt und war 2010 Kulturhauptstadt Europas. Das Ruhrtal, ehemals Standort vieler Zechen, ist heute eher ein Naherholungsgebiet.
Ähnlich der „Ruhrpottstruktur“ ist auch das Kongresszentrum ein leistungs- und funktionsfähiges Konglomerat aus dem eigentlichen Ruhrkongressgebäude, drei Hotels und einem Hörsaal der Ruhruniversität. Verkehrstechnisch günstig ist es direkt an der Autobahn A40, dem gerade ausgebauten Ruhrschnellweg, aber auch, ganz angenehm für kurze Erholungspausen, in der Nähe des Stadtparkes und des Bergbaumuseums gelegen.
Der 40. Jahreskongress der DGRh soll eine große freundschaftliche Versammlung deutschsprachiger Rheumatologen, Wissenschaftler, Ärzte und anderer Dienstleister im Gesundheitswesen auf diesem Gebiet werden, in dem aktuelles Wissen auf der Basis fundierter Kenntnisse vermittelt, Ergebnisse von Studien unseres Fachgebiets und zum Teil darüber hinaus diskutiert und im Kollegenkreis nicht nur über die angekündigten Schwerpunkte des Kongresses Myopathien, Fibromyalgie, Rückenschmerzen, Arthrose im jungen Erwachsenenalter und Fiebersyndrome sowie viele andere Themen gefachsimpelt wird.
Neue Entwicklungen und Besonderheiten der rekonstruktiven Operationen aber auch der konservativen Rheumaorthopädie bei rheumatischen Erkrankungen sind die Schwerpunkte der 26. Jahrestagung der DGORh.
Wesentliche Themenkomplexe der 22. Jahrestagung der GKJR sind die Immunologie der juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA), aktuelles zu Glukocorticoiden, Bildgebung bei JIA, SLE im Kindesalter und entzündliche ZNS Erkrankungen.
Neben der Möglichkeit sein fachspezifisches Wissen auf den neusten Stand zu bringen wird der Kongress viele Möglichkeiten zum fachübergreifenden interdisziplinären Austausch bieten. Sitzungen mit fachübergreifenden Themen sind daher auch mit Referenten aus verschiedenen Kerndisziplinen interdisziplinär besetzt worden.
Die ungewöhnlich dynamische Entwicklung der pharmakologischen Therapie in der Rheumatologie steht in engem Zusammenhang mit der Grundlagenforschung, die ihre zukunftweisenden Projekte in eigenen Veranstaltungen darstellen wird. Auch wenn der Praxisbezug nicht immer direkt augenfällig ist, liegt hier die Zukunft. Ebenso wie in unserem dringend benötigtem Nachwuchs, d.h. den Studenten und den Kollegen in der Ausbildung, denen durch Eintrittsfreiheit bzw. -ermäßigung der Zugang zum Kongress erleichtert werden soll. Im Rahmen eines in diesem Jahr zum ersten Mal in dieser Form stattfindenden Studentenprogramms können auch Reisekostenzuschüsse gewährt werden. Aktuelle wissenschaftliche Beiträge werden auf Postern zentral im Foyer des Kongresszentrums ausgestellt und in den zugehörigen Workshops vorgestellt und hoffentlich breit diskutiert.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Die Rheumatologie ist ein sehr vielseitiges facettenreiches Fach - wir haben versucht den Kongress und das Rahmenprogramm ebenso facetten- und abwechslungsreich für Sie zu gestalten.
In diesem Sinne wünschen wir allen Teilnehmern einen erfolgreichen Kongress und natürlich Glück auf!
Ihre Kongresspräsidenten Prof. Dr. Jürgen Braun,Kongresspräsident DGRh PD Dr. Klaus Schmidt, Kongresspräsident DGORh PD Dr. Michael Frosch, Kongresspräsident GKJR
Letzte Änderung am 30.03.2012 bg |
(c) 2010 Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V., Letzte Änderung am 9.05.2012